Text
Inzest
"Drei Monate lang war ich homosexuell. Genauer, drei Monate lang glaubte ich, dazu verurteilt zu sein." So lautet der Anfang des Romans, und man fürchtet, ein homophobes Pamphlet vor sich zu haben, das die Lektüre nicht lohnt. Weit gefehlt -- Inzest ist eines der aufregendsten Bücher seit langem, sein pervers überspanntes Stakkato brillant geschliffen. Die lesbische Geschichte einer Amour fou dient dabei nur als Einstieg, der etwas viel Profunderes zu Tage bringt. Insofern muss man auch den Klappentext als irreführend bezeichnen, stürzt er sich doch alleine auf die pikanten "Gründe und Abgründe dieser unmöglichen Liebe".
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